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Alice Fleischer übernimmt KEBÖ-Vorsitz

Im Beisein von BM Sonja Hammerschmid wird der KEBÖ-Vorsitz von Gerhard Bisovsky (VÖV) an Alice Fleischer (WIFI) übergeben.

Im Rahmen der KEBÖ-Jahrestagung wurde die Vorsitzführung turnusmäßig an Alice Fleischer vom Wirtschaftsförderungsinstitut Österreich übergeben.

Bildung, Flucht und Migration
Die KEBÖ-Jahrestagung am 28. September 2016 in der Wiener Urania stand unter dem Thema  „Bildung, Flucht und Migration“.

Die Erwachsenenbildung hat sich immer schon um die gesellschaftliche Integration von Migrantinnen und Migranten bemüht. Vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophen in den Kriegsgebieten und den daraus resultierenden Flüchtlingswellen wurde dieses Engagement noch intensiviert. „Allein im vergangenen Jahr konnten mehr als 94.000 Teilnahmen in Maßnahmen für Flüchtlinge und MigrantInnen verzeichnet werden“, resümiert der KEBÖ-Vorsitzende und Generalsekretär des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen, Gerhard Bisovsky. „Die Bildungsaktivitäten richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, an Männer und an Frauen. Neben der notwendigen Sprachförderung sind die Förderung grundlegender Kulturtechniken (Basisbildung), die Potenzial- und Kompetenzentwicklung, die Integration in den Arbeitsmarkt sowie die soziale und gesellschaftliche Integration notwendig und wichtig.“

Erwachsene Flüchtlinge bringen unterschiedliches Wissen und Kompetenzen mit, viele von ihnen verfügen über gute und hohe Qualifikationen. Allerdings haben viele Flüchtlinge keine Dokumente mit sich, die ihre Qualifikation belegen. Die österreichische Erwachsenenbildung führt Kompetenzchecks und Potentialanalysen durch und ist sehr erfahren in der Anerkennung von Vorwissen.

Zusätzliche Mittel seitens des Bundesministeriums
„Neben einer Reihe von schulischen Maßnahmen stellt die Bundesregierung auch für den Bereich Erwachsenenbildung 2016 und 2017 zusätzliche Mittel zur Verfügung. Das Bildungsministerium finanziert für junge Flüchtlinge über 2.400 Basisbildungsplätze, zusätzliche Angebote für die Vorbereitung auf den Pflichtschulabschluss, gezielte Bildungsberatungsangebote und die damit erforderliche Ausbildung von TrainerInnen. Ohne die Kooperation und hohe Flexibilität der Erwachsenenbildungs-Verbände wäre die Umsetzung nicht möglich. Ich möchte mich für Ihre erfolgreiche Arbeit ganz herzlich bedanken“, sagt Bildungsministerin Sonja Hammerschmid.