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Manifestation gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe.

Fernsehpreis der Erwachsenenbildung zum 41. Mal verliehen

"Im überfüllten Wappensaal des Wiener Rathauses wurden am 26. Mai zum 41. Mal die Fernsehpreise der Erwachsenenbildung und zum 12. Mal der Axel Corti-Preis überreicht. Die Überreichung der von der ARGE Bildungshäuser, dem Büchereiverband, dem Verband Österreichischer Volkshochschulen und dem Wirtschaftsförderungsinstitut gestifteten Preise gestaltete sich zu einer politischen Manifestation gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe.

Die Preise ergingen an:

Sparte Dokumentation
„Der Mann auf dem Balkon“ an Sendungsgestalter Mag. Kurt Brazda und dem im Mittelpunkt der Dokumentation stehenden Überlebenden von Theresienstadt und Zeitzeugen Prof. Rudolf Gelbard
und
„Reise zum unerforschten Grund des Horizont
“ an Ingrid Ahrer und Martin Polasek 

Sparte Film
„Der schwarze Löwe“ an Wolfgang Murnberger für die Regie und Uli Brée und Ruppert Henning für das Drehbuch

Sparte Serien
„Menschen & Mächte spezial“ an Dr. Gerhard Jelinek

Der Axel Corti Preis
für „erwachsenenbildnerisch besonders wertvolle Leistungen im Fernsehen“ an Dr. Raimund Löw, ORF Auslandskorrespondent in Russland und den USA und nunmehr ORF-Büroleiter in Brüssel, für dessen, so die Jury in ihrer Begründung, analytische und zugleich verständliche Berichterstattung zur internationalen Politik. Löw, der Axel Corti in seinen Dankesworten „als Meister der Nachdenklichkeit“ bezeichnete, reflektierte über den Zwang zur Verkürzung in der medialen Berichterstattung. Er trat vehement für eine „europäische Öffentlichkeit“ ein, die es als Voraussetzung für europäische Demokratie noch zu schaffen gilt. Ganz im Geiste Cortis sprach sich Löw für die Stärkung der Unabhängigkeit der politischen Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als stärkendes Element für Demokratie aus.

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