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Erstes Barcamp für die österreichische Erwachsenenbildung

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#ebcamp18

In Kooperation mit dem Bifeb führt die KEBÖ das erste österreichische Barcamp zur Digitalisierung in der Erwachsenenbildung durch - #ebcamp18

Die Idee des Barcamps ist in der vorjährigen KEBÖ-Jahrestagung entstanden, nachdem der Ruf nach Praxisaustausch und Vernetzung zum Thema Digitalisierung in der Erwachsenenbildung laut geworden ist.

Was ist ein Barcamp?
Ein Barcamp ist eine Art Konferenz, ähnlich dem Open Space, welches allerdings keine fix festgelegten Vortragende und keine thematisch festgelegten Workshops anbietet. Die TeilnehmerInnen bestimmen die Inhalte, indem sie selbst Inhalte einbringen, Diskussionen moderieren oder Fragestellungen aufwerfen. Welche Inhalte zum Zug kommen, wird bei der Veranstaltung selbst festgelegt. Das Format lebt von der Aktivität und dem Interesse der TeilnehmerInnen. Es wird deshalb von allen TeilnehmerInnen erwartet, dass sie sich aktiv einbringen und nicht passiv konsumieren. Einbringen kann man sich durch das Anbieten eines eigenen Beitrags, durch die Mithilfe bei der Organisation oder bei der Veranstaltung. Die Mindestform des Einbringens ist die aktive Mitarbeit/Mitdiskussion bei den angebotenen Sessions bzw. das Teilen seines eigenen Wissens und seiner Erfahrungen mit anderen TeilnehmerInnen.

Was erwartet die TeilnehmerInnen beim #ebcamp18?
Das Barcamp, mit dem Hashtag #ebcamp18, findet zum Überthema „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung“ statt. Es ist thematisch bewusst sehr breit gewählt, damit das gesamte Spektrum der Themenvielfalt Platz haben kann. Es öffnet einen Raum zur (kritischen) Auseinandersetzung mit den Facetten und den Ausprägungen der Digitalisierung in der Erwachsenenbildung. Es bietet eine spannende Möglichkeit sich in diesem breiten Feld auszutauschen, vertiefende Gespräche zu führen, nützliche und sinnvolle Beispiele aus der Praxis kennen zu lernen, sich zu vernetzen und schließlich das eigene Handlungsfeld und Wissen zu erweitern.
Als Bildungsformat entspricht ein Barcamp den Lernanforderungen von Erwachsenen im digitalen Zeitalter. Lernziele werden selbstbestimmt gewählt, es unterstürzt individuelle und flexible Lernweisen, fördert kooperatives Lernen und die damit verbundene Vernetzung und es macht Spaß. Das offene Format spricht sowohl EinsteigerInnen als auch ExpertInnen an, da es sehr vielfältig ist.
Beim #ebcamp18 werden die eingebrachten Inhalte in sogenannten Sessions (Workshops) von jeweils 45 Minuten bearbeitet/diskutiert. Parallel sind jeweils 5 Sessions, in 5 verschiedenen Räumen möglich. Das Bifeb, als Veranstaltungsort, stellt dafür das gesamte Seehaus zur Verfügung.

Bei einem Barcamp ist es erwünscht, dass InteressentInnen im Vorfeld die Infos zur Veranstaltung, in welcher Form auch immer, teilen. Zu diesem Zweck wurde der Hashtag #ebcamp18 festgelegt, der in allen Sozialen Medien verwendet werden kann.

 

Weitere Infos auf der Homepage des Bifebs: https://www.bifeb.at/programm/termin/calendar/2018/12/05/event/tx_cal_phpicalendar/ebcamp/

 

Hier ein paar kurze Videos, welche ein Barcamp erklären:
https://www.youtube.com/watch?v=IQBCsBeWFew


Studienbericht: Nachhaltige Gestaltungskraft der ARGE Bildungshäuser Österreich

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Studienbericht: Nachhaltige Gestaltungskraft der ARGE Bildungshäuser Österreich
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Der Vorsitzende der ARGE BHÖ Günther Lengauer präsentiert die neue Studie "Nachhaltige Gestaltungskraft der ARGE Bildungshäuser Österreich"
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Seminarraum Bildungshaus Sankt Magdalena Foto: Sankt Magdalena
 

Die Leistungen des Bildungshauses sind bedeutend für die regionale gesellschaftliche Entwicklung

Die ARGE Bildungshäuser Österreich zeigt in einer Studie auf, wie hoch sich die Leistungen der Bildungshäuser auf die regionalen und gesellschaftlichen Entwicklungen auswirken.

Rund 75% der MitarbeiterInnen kommen aus der Region

Die Studie ergab, dass im Schnitt 75% der Bildungshaus-MitarbeiterInnen aus der jeweiligen Region, sprich aus einem Umkreis von 20 km kommen. Im österreichischen Vergleich ist dieser Wert sehr hoch, denn im Durchschnitt arbeiten laut Statistik Austria (2015) mehr als die Hälfte (52,6 %) der österreichischen Arbeitnehmer/innen nicht in ihrer Wohngemeinde.
Generell können Bildungshäuser als familienfreundliche Arbeitgeber gesehen werden. Mit dem hohen Frauenbeschäftigungsanteil von 70% und der Teilzeitquote von 37% sind Bildungshäuser ein wichtiger Beschäftigungsort für jungen Eltern. Zusätzlich werden den ArbeitnehmerInnen in 88% der befragten Bildungshäusern flexible Arbeitszeitmodelle angeboten und in manchen Bildungshäusern werden Kinderbetreuungsmöglichkeiten angeboten.

 

Dreiviertel der Bildungshäuser setzen auf ökologische Maßnahmen

41% der Bildungshäuser beziehen ihre Wärme aus Fernwärme und 35% aus Hackschnitzelanlagen, die sie zum Teil selbst betreiben. Ökostrom wird bei 66% der Bildungshäuser bezogen, wovon 5 Bildungshäuser eine eigene Photovoltaikanlage installiert haben und ihren gesamten Strombedarf selbst abdecken. Damit wird auch die gratis Versorgung von E-Fahrzeugen unterstützt. Viele Bildungshäuser unterstützen eine ökologische Anreise der Bildungshausgäste durch Mitfahrbörsen oder Transferdienste.Der Einkauf von regionalen Lebensmittel und Produkten ist für alle Bildungshäuser fast selbstverständlich. Einige der Bildungshäuser beziehen ihren Bedarf fast gänzlich aus der Region. 50% der Bildungshäuser bieten biologische und Fair-Trade-Produkte an.

 

Bildungshäuser beteiligen sich aktiv an der Regionalentwicklung

Fast alle Bildungshäuser beteiligen sich aktiv in regionalen Gremien und sind aktiver Teil der „Community Development“. Das Engagement reicht von LEADER-Aktionsgruppen über Dorferneuerung- und Ortsentwicklung bis zu Volksbildungswerken, Lern- und Gedenkstätten und ortsansässigen Vereinen und Initiativen. Darüber hinaus stellen Bildungshäuser ihre Räumlichkeiten, ihre Infrastruktur und ihr pädagogisches Knowhow, zum Teil, kostenlos zur Verfügung.Auch in der Programmgestaltung schlägt sich die regionale Verbundenheit nieder. Im Bereich „Community Education“ wurden im Jahr 2018 fast 600 Veranstaltungen angeboten, die in Kooperation mit kommunalen Einrichtungen durchgeführt wurden.

 

Bildungshäuser übernehmen soziale Verantwortung

Mehr als 50% der Bildungshäuser nehmen ihre soziale Aufgabe und Verantwortung wahr, indem sie z. B. Sammelaktionen oder Benefizkonzerte für Flüchtlinge und andere Bedürftige organisieren, Flüchtlingsfamilien betreuen bzw. Unterkünfte bereitgestellen, Green Care-Aktivitäten setzen, Migrant/inn/en zu Spielgruppenleiter/inne/n ausbilden oder Urlaub für Menschen bereitstellen, die diesen zwar brauchen, sich aber nicht leisten können, auch werden für Langzeitarbeitslose Praktikumsstellen geschaffen.

 

Bildungshäuser leben Nachhaltigkeit

Die Studie zeigt, dass Nachhaltigkeit in den Bildungshäusern nicht nur ein Schlagwort ist, sondern als Selbstverständlichkeit aktiv gelebt wird. Sie findet sich in den strategischen Stoßrichtungen wider und wird von den jeweiligen Leitungspersonen vorangetrieben. Bildungshäuser fungieren somit als Vorbilder, in dem sie Nachhaltigkeit in ihrem alltäglichen Tun vorleben und inhaltlich in ihre Bildungsprogramme aufnehmen. Nach außen zeigt sich dieses Engagement durch eine Reihe von Nachhaltigkeits-Zertifikaten und Gütesiegel, wie ISO14000, EMAS, Umweltzeichen, Klimabündnis-Betrieb, Gemeinwohlbilanz, AMA-Gastrogütesiegel, Grüne Küche, Gesunde Küche, Genuss Wirt u. a. m.

 

Zusammenfassung in 5 Kernbotschaften

In 5 Kernbotschaften hat das Projektteam der Studie die Leistungen der Bildungshäuser zusammengefasst:• Wir stärken die Region!• Wir leben Bildung!• Wir ermöglichen Individualität!• Wir bewahren unsere Umwelt!• Wir fördern unsere Mitarbeitenden!

Die Leistungen, die ein Bildungshaus als Baustein der regionalen gesellschaftlichen Entwicklung erbringt, und die Wirkungen, die es mit diesen Leistungen erzielt, sind ein wichtiger Beitrag zur Wahrung und Steigerung der Lebensqualität des jeweiligen Lebensraums. Die Verantwortlichen in den Bildungshäusern sind davon überzeugt, dass nachhaltiges Leben und Wirtschaften einer proaktiven Haltung bedürfen, die vom Einkauf regionaler Lebensmittel über die Unterstützung örtlicher Vereine durch die kostenfreie Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten bis hin zum Engagement einzelner Bildungshaus-MitarbeiterInnen in diversen regionalen Gremien und dergleichen mehr reicht. Sie handeln im Sinne dieser Überzeugung schon seit vielen Jahren.

 

Bericht zum download

Pressebericht zum download


Der Vorstand der ARGE BHÖ 2018

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Der neue Vorstand der ARGE BHÖ. v.ln.r.: Erich Wagner Walser, Alexander Laimer-Netsch, Angela Schmid, Peter Jungmeier, Anna Thaller, Günther Lengauer, Gaby Filzmoser
Vorstand, Bildungshäuser, Erwachsenenbildung, Bildungshaus
Der Vorstand der ARGE BHÖ. v.l.n.r.: Alexander Laimer-Netsch, Peter Jungmeier, Günther Lengauer, Gaby Filzmoser, Erich Wagner Walser, Anna Thaller, Angela Schmid

Günther Lengauer als Vorsitzender bestätigt

In der Generalversammlung der ARGE BHÖ wurde der amtierende Vorsitzende, Günther Lengauer aus dem Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz, für eine weitere Periode wiedergewählt.

Neben Günther Lengauer wurden seine beiden Stellvertreter Peter Jungmeier (SPES Zukunftsakademie, Schlierbach) und Erich Wagner-Walser (Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten) sowie der Finanzreferent Alexander Laimer-Netsch (Don Bosco Haus, Wien) bestätigt. Angela Schmid (Bildungswerkstatt Mold) übernimmt in Zukunft die Schriftführung des Vereins, die bisher Gertrude Rust (Steiermarkhof, Graz) innehatte. Als neues Vorstandsmitglied wurde Anna Thaller (Bildungshaus St. Martin, Graz) in den Vorstand berufen.

Abschied von Gertrude Rust
Gertrude Rust verabschiedet sich nach 12 Jahren im Vorstand der ARGE BHÖ in den wohlverdienten Ruhestand. Sie war 20 Jahre im Steiermarkhof als Wirtschaftsleiterin tätig und als guter Geist von früh bis spät für die Gäste und die MitarbeiterInnen im Einsatz. Am Umbau und an der Modernisierung des Steiermarkhofes war sie maßgeblich beteiligt. Die Ausstattung der Gastronomie trägt ihre Handschrift.

Im Vorstand der ARGE BHÖ war sie nicht nur als Schriftführerin tätig, sie organisierte auch die ARGE-Fortbildungen für WirtschaftsleiterInnen, für das Servicepersonal und für MitarbeiterInnen in der Reinigung mit viel Engagement und Herzblut.

Stabilität und Aktivität zeichnen den Vorstand aus
Der Vorsitz und der Vorstand werden, laut Statut, für eine Legislaturperiode von 3 Jahren gewählt. Die Wiederwahl des Vorstandes bezeugt eine bedeutende Stabilität auf Vorstandsebene.

Für Günther Lengauer ist es die zweite Periode als Vorsitzender der ARGE BHÖ. Davor war er 2 Jahre als Finanzreferent im Einsatz. Mit viel Engagement und persönlichem Einsatz leitet er die Geschicke der ARGE BHÖ und vertritt die Interessen der Mitgliedshäuser in der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreich (KEBÖ). Er leistet seinen tatkräftigen Beitrag in der österreichischen Bildungspolitik und setzt sich auch in der europäischen Erwachsenenbildung ein.

Die Mitglieder des Vortandes zeichnen sich durch eine hohe Aktivität aus, um die Bildungshäuser und die Erwachsenenbildung generell weiterzuentwickeln.

Weiterentwicklung durch strategische Maßnahmen
Für die strategische Weiterentwicklung der ARGE BHÖ und ihrer Mitgliedshäuser haben sich der Vorsitzende und die Vorstandsmitglieder folgende strategische Maßnahmen vorgenommen.

·        Weiterführung des Weiterbildungsprogramms für die MitarbeiterInnen der ARGE-Mitgliedshäuser.

·        Weiterentwicklung und Ausbau QM-Systems (ISO9001:2015).

·        Durchführung eines umfassenden Benchmarkvergleichs

·        Ausbau der Internationalisierung und Erweiterung des europäischen Netzwerkes.

·        Ableitung von konkreten Maßnahmen aus dem Community-Education Projekt „Nachhaltige Gestaltungskraft der Bildungshäuser“

·        Schärfung des Begriffs „Bildungshaus“ und entsprechendes Marketing

·        Erarbeitung von Maßnahmen zur Digitalisierung in der Erwachsenenbildung

Die ARGE Bildungshäuser Österreich ist …
Die ARGE Bildungshäuser Österreich (ARGE BHÖ) ist ein Netzwerk von 19 Bildungshäusern. Aufgabe der ARGE BHÖ ist es, die Mitgliedshäuser in bildungspolitischen Themen nach außen zu vertreten und den internen Austausch zu fördern und zu unterstützen. Die gemeinsame Qualitätsentwicklung (ISO9001:2015) und die Weiterbildungsangebote für Bildungshaus-MitarbeiterInnen zählen zu den Hauptaufgaben. Die ARGE BHÖ ist Mitglied der KEBÖ (Konferenz der Erwachsenenbildung Österreich).

Die Bildungshäuser selbst sind autonome Einrichtungen der österreichischen Erwachsenenbildung in unterschiedlicher Trägerschaft. Sie verfügen über ein eigenständiges, vielseitiges Bildungsprogramm und die Möglichkeit der Nächtigung.

Sie bieten ihren Gästen und TeilnehmerInnen moderne, hochwertig ausgestattete Seminarräume und eine qualitativ hochwertige Verpflegung an. Das Angebot der Bildungshäuser reicht von der Persönlichkeitsentwicklung über kreatives Gestalten bis zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen.

Die Mitglieder der ARGE Bildungshäuser Österreich sind …
Don Bosco Haus, Wien; Bildungshaus Schloss Großrußbach; Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten; Bildungshaus Stift Zwettl; Bildungswerkstatt Mold; Bildungszentrum St. Benedikt, Seitenstetten; Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels; Bildungshaus Sankt Magdalena, Linz; SPES Zukunftsakademie, Schlierbach; Bildungsschlösser OÖ bestehend aus LBZ Schloss Zell/Pram und LBZ Schloss Weinberg; Tiroler Bildungsinstitut – Grillhof, Innsbruck; Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung, Lochau; Bildungshaus Schloss St. Martin, Graz; Bildungshaus Schloss Retzhof, Leitring/Leibnitz; Steiermarkhof, Graz; Katholisches Bildungshaus Sodalitas, Tainach/Tinje; Bildungshaus Stift St. Georgen am Längsee; Bildungshaus Schloss Krastowitz, Klagenfurt; Forstliche Ausbildungsstätte Pichl, Mitterdorf.


Günther Lengauer zum neuen Vorsitzenden gewählt

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Foto: Filzmoser

Vorsitzübergabe: Rudi Planton und Günther Lengauer

Günther Lengauer zum neuen Vorsitzenden gewählt

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Foto: Filzmoser

Vorsitzübergabe; Günther Lengauer, Rudi Planton